Mysteriöser
Staub

Mieterin
kämpft pausenlos gegen schwarze Schicht
VON
G U D R U N B A Y E R
Alles in der Wohnung von Patricia Knörr
ist mit einer schwarzen schmierigen Schicht überzogen: Die Fenster, die Wände,
der Fernseher.
Die 42-Jährige wird von einem mysteriösen, aber wissenschaftlich
anerkannten Phänomen heimgesucht: dem Schwarzen Staub. Und je mehr sie putzt,
desto schlimmer wird es.
SCHWABACH — Die Tage wurden langsam
heller, doch in der Wohnung von Patricia Knörr blieb es düster. Sie wunderte
sich und überprüfte ihre Fenster: Das Glas war innen mit einer schmierigen,
schwarzen Schicht überzogen.
Die Schwabacherin testete andere
Flächen und fand die Schicht auch dort. Ein Wischer mit dem Finger über den
Fernseher und die Fingerkuppe war schwarz. Ein Wischer mit der flachen Hand
über den Tisch und die Handfläche war grau.
Vier Wochen ist es jetzt her, dass
die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern den schwarzen Belag entdeckte. Er
findet sich fast überall in ihrer Dreizimmerwohnung. An Decken und Fensterrahmen;
im Wohnzimmer, in den Kinderzimmern, in der Küche, im Bad. Patricia Knörr putzte
und schrubbte. An manchen Stellen bekam sie die Schicht weg. Doch am nächsten
Tag war alles wieder schwarz. Eine Erklärung dafür hatte die 42-Jährige nicht:
„Ich halte meine Sachen wirklich in Ordnung“, und es gibt keinen Grund, daran
zu zweifeln.
Denn Patricia Knörr wird vom Schwarzen Staub heimgesucht. Entdeckt wurde dieses Phänomen Ende der 90er
Jahre. Als dem Umweltbundesamt immer mehr Fälle gemeldet wurden, verfasste es
2004 eine Aufklärungsbroschüre darüber. „Unser Wissensstand hat sich seitdem
nicht geändert“, sagt Hein-Jörg Moriske, Spezialist der Behörde für das
Phänomen. „Mit dem Verhalten der Leute in einer Wohnung hat das gar nichts zu tun.“
Die schmierige Schicht entsteht durch Reaktionen der Stoffe und Materialien in
einer Wohnung. Dass es zu diesen Reaktionen kommt, liegt an zahlreichen
Faktoren. Und sie treten ausschließlich im Winter, also in der Heizperiode,
auf. Beteiligt sind immer schwerflüchtige Verbindungen, die als Lösemittel oder
Zusätze in Farben, Klebstoffen und Kunststoffen vorkommen. Putzen verschlimmert
alles. Schwarzer Staub ist also ein
Phänomen der Generation Umweltschutz.
Früher steckten in Farben und
Klebstoffen flüchtige organische Verbindungen. Sie waren giftig und stanken.
Neue oder renovierte Wohnungen wurden daher einige Tage kräftig gelüftet, danach
waren die Stoffe weg. Seit den neunziger Jahren ersetzen Weichmacher diese
Lösungsmittel. Weichmacher sind meistens weniger gesundheitsbedenklich und
geruchsneutral. Auch sie treten in die Raumluft aus allerdings langsam und
unbemerkt. Unter bestimmten Voraussetzungen kleben sie kleine Staubpartikel in
der Luft zu größeren zusammen. Die setzen sich als schwarze Schicht auf glatten Flächen ab. Elektrostatische
Aufladung der Luft verstärkt das Phänomen. Je mehr jemand die Kunststoffflächen
in seiner Wohnung schrubbt und reibt, desto schlimmer wird der Schwarze Staub.
Die
Industrie hat reagiert und bietet auch weichmacherfreie Farben und Kleber an.
Daher sind die Fälle, die beim Umweltbundesamt gemeldet werden, rückläufig.
„Wir gehen aber von einer hohen Dunkelziffer
aus“, sagt Hein-Jörg Moriske. Viele Betroffene kämpfen heimlich gegen das
Phänomen, weil sie Angst haben, als schlampige Mieter dazustehen, die ihre
Wohnung verwahrlosen lassen. Meist wird den Betroffenen vorgeworfen, sie hätten
Essen anbrennen lassen oder pausenlos geraucht.
Auch Patricia Knörr stieß auf
Unverständnis, als die ihr Problem bei Hausverwaltung und Vermieterin meldete.
„Der Mann meiner Vermieterin hat mir erst vorgeworfen, ich hätte Krautwickel
anbrennen lassen. Dann hat er gesagt, ich würde zu viel
lüften.“
Ihr Arzt, dem sie davon zufällig erzählte,
führte sie auf den richtigen Weg. Er schickte sie zum städtischen Umweltamt,
Knörr bekam die Broschüre des Umweltbundesamts.
Heute
kommt ein Gutachter, der
herausfinden soll, welche Faktoren in ihrer Wohnung den Schwarzen Staub
erzeugen und was sich daran ändern lässt. Was die Folgen
für die Gesundheit der Betroffenen angeht, geben die
Wissenschaftler Entwarnung. „Die Konzentration der Weichmacher
ist auch in
solchen Wohnungen so gering, dass sie keine Gesundheitsschäden
hervorrufen“, sagt
Moriske.
@ www.umweltbundesamt.de,Tel.
0340/2103-0. Die Broschüre
steht unter www.umweltdaten.de
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Jubiläumsanzeige "45
Jahre Schienmann GmbH"

Das Schienmann-Team erfüllt Wohnträume – seit 45 Jahren. Foto: privat
ERLANGEN (raw) – Der Maler und Raumgestalter Schienmann begeht in diesen
Tagen ein stolzes Jubiläum: Vor 45 Jahren wurde das Familienunternehmen
gegründet. Geführt wird der Betrieb in zweiter Generation von Bernd
Schienmann und seiner Frau Sabine. Das Familienunternehmen kann dabei
voller Zuversicht in die Zukunft blicken, steht es doch auf wirtschaftlich
gesunden Beinen. Der Name „Schienmann“ steht auch über Erlangen hinaus für
ein Höchstmaß an Qualitätsarbeit und Service am Kunden.
Die
Firmenphilosophie lautet nicht umsonst: „Wir realisieren Träume!“ Mit
fachhandwerklicher Kompetenz und großer Kreativität werden auch
außergewöhnliche Kundenwünsche in die Realität umgesetzt. Der hohe
Qualitätsunterschied kommt dabei nicht von ungefähr, sondern wurde über
viele Jahre hart erarbeitet. In diesem Zusammenhang spricht für sich, dass
der Betrieb in jedem Jahr – gemessen an der Größe mit acht Facharbeitern
und einer Vollzeitkraft im Büro – überdurchschnittlich viele Lehrlinge
ausbildet. So werden alljährlich immer mindestens zwei Lehrlinge in die
Gesellenzeit entlassen. Gegenwärtig erlernen fünf Azubis bei Schienmann
ihr Handwerk von der Pike auf.
Den
gestiegenen Ansprüchen begegnet man bei Schienmann mit umfassenden
Serviceleistungen. Dazu gehört etwa der Ein- und Ausräumservice bei
Wohnraumrenovierungen. Der Kunde muss dabei die Zimmer für Renovierungen
nicht mehr selber aus- und einräumen, sondern überlässt diese schwere
Arbeit dem SCHIENMANN-Team. Bequemer geht es kaum mehr.
Aber
auch durch die Kooperation mit zuverlässigen Handwerksbetrieben aus
anderen Sparten ergibt sich für die Kunden ein hohes Maß an Komfort.
Durch das Verbundmodell „rundum-sorglos-renovieren“ (www.rundum-sorglos-renovieren.de)
hat der Kunde im Falle größerer Renovierungsmaßnahmen immer nur einen
kompetenten Ansprechpartner, der die Koordination der anstehenden
Arbeiten übernimmt. Durch die Vermittlung und Koordination mit
leistungsstarken Partnern aus den Bereichen Bad, Heizung, Elektrik,
Schreinerei, Fenster- und Gartenbau und vielem anderen mehr wird eine für
den Kunden sehr angenehme Situation geschaffen. Bernd Schienmann gehört zu
den Gründungsmitgliedern dieser bislang einzigartigen
Gemeinschaftsinitiative.
Daneben bietet Schienmann seinen Kunden alle anderen zeitgemäßen
Serviceleistungen eines kundenorientierten Malerfachbetriebs. Dazu
gehören etwa die persönliche Farbberatung für Innenraum und Fassade,
kreative Maltechniken von der Lasur bis hin zur Kalkpresstechnik,
Fassadensanierungen, Wärmedämmmaßnahmen und die Verlegung aller
denkbaren Bodenbeläge von Parkett über Laminat und Teppichboden bis hin zu
Kork- und Linoleumböden. Eine besondere und in Erlangen exklusive
Spezialität ist die ökologische Wandgestaltung mit „Lesando Lehmputz“,
einem ökologisch unbedenklichen und zertifizierten Wandgestaltungssystem,
das zusätzlich zum gesunden und wohltuenden Raumklima obendrein auch noch
sehr stilvoll aussieht.
Keine Frage, hier steht wieder einmal der Kunde mit seinen individuellen
Wünschen ganz im Mittelpunkt, getreu dem Schienmann-Motto: „Wir
realisieren Träume!“ In diesem Sinne gilt: Alles Gute für die nächsten 45
Jahre!
(PDF
zum download)
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Wärmedämmung aktueller
denn je:
Richtige Fassadendämmung ist ökologisch sinnvoll und zahlt sich aus
Sowohl Neu-
als auch Altbauten sind betroffen: Der CO2 - Ausstoß als Hauptverursacher
des Treibhauseffektes soll mit einer weiteren Verschärfung beim
Wärmeschutz reduziert werden.
Grund:
Weniger als ein Viertel der insgesamt 32 Millionen Gebäude in Deutschland
sind ausreichend gedämmt. Dass deswegen die vermehrte Wärmedämmung von
Gebäuden in Deutschland dringend notwendig ist, steht außer Frage. Immer
noch wird etwa ein Drittel der verbrauchten Energie für die Raumwärme
aufgewendet. Bereits vor 40 Jahren - also lange vor Ölkrise,
Umweltbewegung und Klimadiskussion - hat das Maler- und Lackiererhandwerk
zusammen mit der Industrie das bewährte Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)
entwickelt und seitdem ständig verbessert.
Die
Fachkompetenz des Berufsstands bei Wärmedämm-Verbundsystemen zeigt sich
darin, dass die Maler- und Lackiererbetriebe mit über 70% am gesamten
WDVS-Markt führend sind. Auf der erprobten Basis des WDVS leisten die
Maler- und Lackiererbetriebe einen wichtigen Beitrag zu Umweltschutz und
Kostensenkung.
Pro
Quadratmeter gedämmter Fassaden beläuft sich die eingesparte Menge Heizöl
auf bis zu acht Liter im Jahr - eine Rechnung, die für die Umwelt und den
Geldbeutel gleichermaßen aufgeht. Erwünschter, wichtiger Nebeneffekt:
Wärmedämm-Verbundsysteme steigern Immobilien- und Mietwert und wirken auch
nach innen. Sie schützen das Haus vor Kälte und Feuchtigkeit und bewirken
so ein ausgeglichenes Raumklima.
Kernstück
jedes Wärmedämm-Verbundsystems ist eine Dämmstoffplatte, die entweder aus
FCKW-frei produziertem Hartschaum oder Mineralwolle besteht. Diese Platte
enthält die beste "Wärmebremse" die es gibt - ganz einfach ruhende Luft.
Die Dämmschichten selbst werden zunehmend dicker. Wurden früher
Endbeschichtungen bis zu sechs Zentimetern gefertigt, so geht heute der
Trend zu zwölf bis sechzehn Zentimeter starken Dämmstoffplatten mit noch
besseren Dämmeigenschaften.
Damit sind
zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten verbunden. Ob die Entscheidung nun
auf organische Putze oder mineralische Silikatputze fällt, sie können in
attraktiven Farben gestaltet werden. Wärmedämm-Verbundsysteme bieten heute
für jeden Geschmack und jeden Zweck die richtige Lösung. So gibt es
Systeme mit Flachverblendern, mit denen sich ganze Fassaden oder nur Teile
davon in Sichtmauerwerksoptik gestalten lassen.
Besonders
wirtschaftlich ist die Entscheidung für ein Wärmedämm-Verbundsystem immer
dann, wenn ohnehin eine Fassadenrenovierung ansteht. Gerade bei älteren
Gebäuden kann durch sachgerechte Dämmung der Raumwärmeverbrauch um die
Hälfte gesenkt werden. Das gilt besonders für Objekte, die zwischen 1950
und 1970 gebaut wurden. Vorteilhaft ist hier, daß die heutigen WDVS auch
auf Untergründe aufgebracht werden können, die für Anstriche nicht mehr
tragfähig sind. Aufwendige Vorarbeiten entfallen, und selbst gerissene
Putzflächen können mit Wärmedämm-Verbundsystemen sicher überbrückt werden.
Kompetente
Auskunft zu allen Fragen der Wärmedämmung und Fassadengestaltung sowie
eine umfassende Beratung zu individuellen Einsparmöglichkeiten erteilen
die Innungsfachbetriebe des Maler- und Lackiererhandwerks. Denn: Maler und
Lackierer sind heute nicht nur Spezialisten für die stilgerechte Farb- und
Oberflächengestaltung, sondern auch qualifizierte Ansprechpartner in
Sachen Umweltschutz.
www.kfw-foerderbank.de
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